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Supergrün (Uraufführung)

Tanzstück von Juli Reinartz
Ein Projekt von VORPOMMERN TANZT AN - movin’bröllin TANZPAKT Stadt-Land-Bund

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Termine

Einführung zum Stück vor allen Aufführungen jeweils um 18.45 Uhr im Foyer

 

Grün ist en vogue und Umwelt als Thema mitten im gesellschaftlichen Diskurs. Aber in den unterschiedlichen politischen Lagern wird Umweltpolitik unterschiedlich als Identitätspolitik inszeniert. Supergrün. In einer Region wie Vorpommern, die touristisch wegen ihrer Naturparks, wilden Küstenabschnitte und Schlossgärten so beliebt ist, stellt die kulturelle Inszenierung von Landschaft so ein unmittelbar politisches Thema dar. Das Tanzstück „Supergrün“ widmet sich der lokalen Ausprägung von Landschaft, Identität und ökologischem Krisendiskurs, um eine ökologische Perspektive jenseits der nationalistischen Romantisierung von Heimat zu entwickeln.

Konzept / Choreographie: JULI REINARTZ
Performance: SANDHYA DAEMGEN, TAMARA SAPHIR, JULI REINARTZ
Musik: CAMILLA MILENA FEHÉR
Bühne: GIULIA PAOLUCCI / JULI REINARTZ

Mentor: MARTIN STIEFERMANN

Im Rahmen von „Vorpommern tanzt an“ TANZPAKT Stadt-Land-Bund wird pro Spielzeit eine Produktionsresidenz vergeben, die sich thematisch mit der Region Vorpommern und ihren Menschen auseinandersetzt. Die Choreographie wird auf Schloss Bröllin erarbeitet und kommt am Theater Vorpommern zur Premiere. Unter mehr als zwanzig Bewerbungen hat die Jury, bestehend aus Efrat Stempler, Dörthe Wolter, Dr. Sascha Löschner und Martin Stiefermann, das Konzept der Choreographin Juli Reinartz ausgewählt.

Weitere Informationen: http://www.vorpommern-tanzt-an.de/

 

Workshops Zeitgenössisch schwitzen
mit dem Team des Tanzstücks „Supergrün“

Wieso tanzen die eigentlich kaum? Warum zeigen sie nicht, was sie können? Wieso ist es nicht schön, sondern komisch? Ist das o.k., wenn es nur ein bisschen aussieht, wie ein Musikvideo? Geht es um freien Ausdruck, Virtuosität oder noch etwas anderes? Wieso sind die schon wieder nackt? Ist das improvisiert oder festgelegt? Oh, oh, ich hoffe, sie sprechen mich nicht an ...

Der Workshop „Zeitgenössisch schwitzen” lädt ein, sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die sich oft genug an den oder im zeitgenössischen Tanz stellen. Im Rahmen einer einfachen tänzerischen Praxis wird sich der Workshop diesen Fragen sowohl tänzerisch als auch im Gespräch widmen und Ideen von Körper und Bewegung in zeitgenössischen Stücken untersuchen, neu betrachten und ... nachtanzen (Aaah!!! Bring your Sweat Pants ...). Aus dieser Praxis heraus werden auch Bewegungsprinzipien und Ideen aus dem Stück „Supergrün“ reflektiert.

 

Stralsund: Mo 26.8. / 17.30 Uhr

Greifswald: Mo 2.9. / 17.30 Uhr

Putbus: Fr 13.9. / 16.30 Uhr

 

Infos und Anmeldung: e.weiss@theater-vorpommern.de

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Sa 7.9. im Anschluss an die Vorstellung: „Tanzschnack“ im Rahmen der Gesprächsreihe „Senf dazugeben“: Die Choreographin Juli Reinartz setzt sich in ihrem Stück „Supergrün“ tänzerisch mit der kulturellen Inszenierung von Landschaft und Identität auseinander.

Im Anschluss an die Vorstellung laden wir unser Publikum zum Gespräch mit Experten aus Umweltphilosophie und Naturschutzgeschichte ein:

Philipp P. Thapa ist Philosoph, Ökologe und Kreativer. Er engagiert sich für den ökosozialen Wandel und lehrte Umweltphilosophie sowie Ethik der nachhaltigen Entwicklung an den Universitäten Rostock, Freiburg und Greifswald. Derzeit koordiniert er die Forschungsplattform GETIDOS und baut den landesweiten BUND-Arbeitskreis Kulturwandel auf.

Martin Müller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste Geschichte der Universität Greifswald. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte des deutschen Naturschutzes bis 1945 und die dort stattfindende Romantikrezeption.

 

VORPOMMERN TANZT AN ist eine gemeinsame Initiative von Perform[d]ance, schloss bröllin und dem Theater Vorpommern.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, dem Vorpommern-Fonds, unterstützt durch die Hansestadt Stralsund. Das Stück SUPERGRÜN wird unterstützt von der NUE-Stiftung.

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