Text

Nichts auf der Welt ist so kraftvoll wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Victor Hugo

3. Philharmonisches Konzert

Beethoven-Zyklus III

Christoph Willibald Gluck:
Ouvertüre zu „Iphigenie in Aulis“
Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 24 c-Moll KV 491
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, „Eroica“

Termine

Mit seinen zukunftsweisenden Vorstellungen der modernen Oper revolutionierte Christoph Willibald Gluck die Musikwelt nachhaltig. Ganz im Sinne der Aufklärung stehen in seiner Oper „Iphigenie in Aulis“ nicht Wohlklang und Schönheit im Zentrum, sondern die Wahrhaftigkeit des Ausdrucks, welche schon die Ouvertüre dieser „Reformoper“ zu einem Meisterwerk macht. Kämpferisch gibt sich Wolfgang Amadeus Mozart mit seinem Klavierkonzert in c-Moll. Auffallend groß besetzt ist dieses Konzert an Klangfarbigkeit kaum zu übertreffen und eine äußerst willkommene Herausforderung für Martin Klett, den Solisten des Abends. Einen ganz besonderen Platz in der Musikgeschichte nimmt Ludwig van Beethovens dritte Sinfonie „Eroica“ ein. Hier greifen historische Bedeutung und mythische Überhöhung unmittelbar ineinander. „Komponiert, um das Andenken eines großen Mannes zu feiern“ – so Beethoven in seiner Widmung – hat er sich mit dieser Sinfonie letztendlich unbeabsichtigt selbst das größte Denkmal gesetzt.